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Corporate Social Responsibility in Europa
Keynote Speaker Tom Dodd, CSR Policy Officer in der Europäischen Kommission, betonte vor rund 300 BesucherInnen die führende Rolle der Unternehmen in diesem Bereich: „Wir sind uns darüber im Klaren, dass CSR letztendlich von den Unternehmen ausgehen muss – schließlich ist es ihre Verantwortung.“ Die Herausforderung sei, eine Balance zwischen der Führerschaft der Unternehmen auf der einen Seite und einer proaktiven Politik der Kommission auf der anderen Seite zu finden. Mit der Erarbeitung einer neuen CSR-Policy der Europäischen Kommission soll dem noch mehr Nachdruck verliehen werden.
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„One size does not fit all"
Dass Unternehmen die Möglichkeit brauchen, einen CSR-Ansatz zu entwickeln, der auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist, stellte auch Susan Blesener, Director of Corporate Accountability, Novo Nordisk Dänemark klar. Der CSR-Aktionsplan der dänischen Regierung sei vor allem für jene Unternehmen nützlich, die bei CSR noch am Anfang stehen.
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Ein Ziel des nationalen Aktionsplans CSR der deutschen Bundesregierung, der im Oktober 2010 verabschiedet wurde, ist die Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit. „Sowohl die Gesellschaft als auch die Wirtschaft werden profitieren, wenn Deutschland sein international hohes Ansehen als Vorreiter in sozialen und ökologischen Fragen durch eine eigenständige CSR-Strategie unterstreichen kann“, erläuterte Torsten Christen, Referent im Referat CSR des deutschen Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Dazu brauche es geeignete Rahmenbedingungen, damit CSR für Unternehmen und Gesellschaft rentabel wird.
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Mehr Informationen zu den nationalen CSR-Strategien europäischer Länder sehen Sie in diesem Film:
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CSR und Politik in Österreich
„Die Politik muss bei CSR ganz klar eine Vorreiterrolle einnehmen und ihrer Vorbildfunktion zum Beispiel bei öffentlichen Ausschreibungen oder Investitionen gerecht werden“, forderte abschließend Werner Wutscher, Vorstandsmitglied von respACT, der Unternehmensplattform für Corporate Social Responsibility und Nachhaltige Entwicklung. Weiters führte er aus: „Es freut mich sehr, dass die österreichische Bundesregierung mit der Verabschiedung des neuen Arbeitsprogramms zur Umsetzung der Österreichischen Strategie für Nachhaltige Entwicklung und der Erarbeitung eines CSR-Aktionsplans diesen Weg bekräftigt. Damit wird ein wichtiger Beitrag für die Zukunftsfähigkeit österreichischer Unternehmen geleistet. respACT wird diesen Prozess sehr gerne inhaltlich unterstützen.“
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Unterstützer des CSR-Tages 2011
Der CSR-Tag 2011 wurde unterstützt von der EVN AG, Mondi AG, OMV Aktiengesellschaft, REWE International AG und der Telekom Austria Group.
Der Workshop „CSR-Leitsätze, Normen und Guidelines auf nationaler und internationaler Ebene" wurde gewidmet von PwC Österreich, der Workshop „Transparency & Leadership" von Siemens AG Österreich.
Ergebnisse des CSR-Tages:
CSR-Rahmenbedingungen europäischer Länder - Plakatausstellung
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Präsentationen:
Vormittag
Torsten Christen: Aktionsplan CSR der deutschen Bundesregierung
Workshop 1: CSR und Politik
Bernhard Ungericht: Der Public Policy Case for CSR - Rahmenbedingungen für einen echten CSR Business Case
André Martinuzzi: Wettbewerbsvorteile durch CSR? Befunde aus drei EU Projekten
Workshop 2: CSR-Leitsätze, Normen und Guidelines auf nationaler und internationaler Ebene
Heino von Meyer: Internationale Leitsätze
Karl Grün/Thomas Walker: Die ONR192500:2011
Übersichtssheet: Internationale CSR-Leitsätze
Workshop 3: Transparency & Leadership
